SPD-Landtagsabgeordnete Wölfle fordert stärkeren Ausbau von Ganztagesschulen im Landkreis Emmendingen

Veröffentlicht am 26.11.2020 in Landespolitik

Insgesamt 5.376 Schülerinnen und Schülern werden im Landkreis Emmendingen an Ganztagsschulen beschult. Dies ergab eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle. Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler im Ganztagesbereich werden im gebundenen und damit im verbindlichen Ganztag unterrichtet (1.622 im Jahr 2019/20).

„Die Zahlen aus dem Kultusministerium bestätigen, was mir viele Pädagogen und Lehrkräfte seit Jahren rückmelden: wir haben eine große Nachfrage an Ganztagsschulangeboten. Der Ganztag bietet die Chance, rhythmisierten Unterricht anzubieten, Eltern zu entlasten und Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen.“, so Wölfle. Doch leider würde CDU-Kultusministerin Eisenmann aus den Zahlen nicht die richtigen Schlüsse ziehen.

Für die Abgeordnete sei wichtig, die häufig emotionsgeladene Debatte zu versachlichen. „Statt Eltern unnötig durch ideologische Hirngespinste zu verunsichern, sollten wir uns politisch für verlässliche pädagogische Angebote stark machen. Es gibt um Bildung und nicht um Betreuung!“, konstatiert Wölfle und ergänzt: „Der Bund ist bereit - unter Federführung der SPD-Familienministerin Franziska Giffey - den Ländern 3,5 Milliarden Euro für den Ausbau von Nachmittagsbetreuungsangeboten an Ganztagesschulen zur Verfügung zu stellen. Alle Bundesländer haben bereits dankbar zugestimmt - mit Ausnahme von Baden-Württemberg. CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann führt einen ideologischen Krieg gegen die Ganztagsschule und blockiert damit Mittel in Höhe von 98 Millionen für unsere Schulen im Land. Der Bund kann das entsprechende Programm erst starten, sobald alle Bundesländer zustimmen. Doch Eisenmann blockiert. Darunter leiden nun leider auch die Schulen im Landkreis Emmendingen“, resümiert die Abgeordnete.

 
 

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