Bleibt die Tür für Alternativen verschlossen? Foto: H. HaukeNachdem der Verkauf von der Stadtverwaltung bis auf weiteres ausgesetzt wurde, besteht nun die Chance zu sachlicher Diskussion. Im folgenden sollen die Argumente der Befürworter und Gegner eines Verkaufes kurz vorgestellt werden. Dieser kann im Anschluss kommentiert und mit einer eigenen Meinung ergänzt werden.
Die Argumente der Befürworter eines Verkaufs:
- die gegenwärtige Nutzung des Gebäudes ist nicht nachhaltig;
- ein sinnvolles Nutzungskonzept konnte in der Vergangenheit nicht gefunden werden;
- die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sind teuer und aufwändig;
- durch den Verkauf kommt 1 Mio EURO in den Satdthaushalt;
- das Angebot der Stadt an U 3 Krippenplätzen wird vergrößert;
Die Argumente der Verkaufsgegener:
- die Betreuung von Kindern darf nicht zu einem "Geschäftsfeld" verkommen;
- das Gebäude ist von historischer, kultureller, sozialer und baugeschichtlicher Bedeutung;
- die Doppelnutzung des Geländes hinter dem Gebäude als Schulhof und öffentlicher Spielplatz muss erhalten bleiben;
- das Gebäude ist für die Nutzung als Förder- und Musikschule geeignet;
- die Investitionen der jüngeren Vergangenheit dürfen nicht sinnlos gewesen sein;
- das Gelände neben der VHS ist als Standort für die Musikschule wegen den Belastungen durch die B 3 und Bahnverkehr nicht geeignet;
- die Integration der Förderschule in die Fritz-Boehle-Schulen erfordern weitere Investitionen;
- die Mietkosten für die Nutzung der Karl-Friedrich-Schule werden von der Stadt nicht berücksichtigt;
Artikel: H. Hauke