Johannes Fechner (MdB) kam zum ersten sicherheitspolitischen Werkstattgespräch nach Herbolzheim

Veröffentlicht am 25.06.2026 in Ortsverein

Johannes Fechner (MdB), Emmendingen, diskutierte im Lindenhof mit Interessierten über diverse sicherheitspolitische Perspektiven. Betont wurde, dass es notwendig ist, Kriegseinsätze zu vermeiden. Diplomatisch einbringen, um belastbare Waffenruhen in den nahen gelegenen Krisengebieten zu erreichen, so die Forderung.
Zur strategischen Ausrichtung der Bundeswehr betonte Fechner, dass er den von 
Verteidigungsminister Pistorius geprägte Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ lieber durch Verteidigungsfähigkeit ersetzen würde.
Er zeigt sich zuversichtlich, dass die aktuellen Rekrutierungszahlen der freiwillige Wehrdienst ausreichen würde, um entsprechende Zahlen zu erreichen. Die Kampagnen der Bundeswehr und gesteigerte Finanzmittel haben zur Erhöhung der Meldungen für den Wehrdienst geführt. Fechner ist erfreut, haben doch etwa 90 % der jungen Männer ihren Fragebogen bezüglich des Wehrdienstes zurückgeschickt.

Im Laufe des Abends drehte sich das Gespräch um einen stärkeren Zusammenhalt in unserer demokratischen Gesellschaft, die ebenso soziale Dienste mit einschließen - ob in Rettungsdiensten, der Feuerwehr, THW oder der Pflege. Die Anreize und die Entlohnung sollten deutlich erhöht werden. Einig war die Runde, dass auch das Thema Gleichberechtigung diese Dienste betrifft, in allen Bereichen, auch bei der Bundeswehr.
Leider ist eine für Frauen und Männer gleiche Verpflichtung in unserer Verfassung nicht durchsetzbar, aber bei freiwilligen Diensten durchaus.  
Die SPD setzt sich dafür ein, dass das soziale Jahr mehr finanziell gefördert und mit Kampagnen aufgewertet wird, um in diesem Bereich eine erhöhte Aufmerksamkeit der Jugend zu erreichen.
Aufgrund der diversen Bedrohungslagen und Unsicherheiten in der Welt braucht es ein neues gesellschaftliches Bewusstsein sich mit diesen Themen auseinander zu setzt. Es geht dabei nicht um Angst, sondern im Gegenteil. Gesellschaftliche Stärke kann nur durch gut vorbereitete und resiliente Strukturen erlangt werden, die sich gewappnet sehen gegenüber den technischen und geopolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der SPD- Ortsverein bleibt an diesen Themen dran und möchte mit Johannes Fechner im Herbst erneut zur Diskussion einladen.

 

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