Ministerium fördert Berufserprobung von Schülerinnen und Schülern

Veröffentlicht am 06.08.2013 in Pressemitteilungen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert im kommenden Schuljahr die Berufserprobung von mehr als 1.400 Schülerinnen und Schülern in überbetrieblichen Bildungsstätten der Region Südlicher Oberrhein mit insgesamt 290.200 Euro. Dies teilte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid heute in Stuttgart mit. 

"Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun von Haupt-, Werkreal- und Real- und Förderschulen können aus einer ganzen Reihe von Berufen mindestens drei auswählen und sich darin in rund 80 Stunden praktisch erproben. Sie erleben so, wo ihre individuellen Stärken liegen und bekommen realistische Vorstellungen von den Ausbildungsberufen", erklärte der Minister.  

 

Von den 290.200 Euro erhalten

 
  • Das IHK-Bildungszentrum Südlicher Oberrhein 167.600 Euro für die Berufserprobung von 455 Schülerinnen und Schülern im Ortenaukreis und 383 Schülerinnen und Schülern in Freiburg.
     
  • Die Gewerbe Akademie Offenburg der Handwerkskammer Freiburg 55.400 Euro für die Berufserprobung von 277 Schülerinnen und Schülern im Ortenaukreis.
     
  • Die Gewerbe Akademie Freiburg der Handwerkskammer Freiburg 28.800 Euro für die Berufserprobung von 144 Schülerinnen und Schülern in Freiburg.
     
  • Das CJD Jugenddorf Offenburg 28.400 Euro für die Berufserprobung von 142 Schülerinnen und Schülern im Ortenaukreis.
     
  • Die BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH 10.400 Euro für die Berufserprobung von 52 Schülerinnen und Schüler in Kehl. 
 

Das Spektrum der Berufsfelder reicht von Mechatronik, Wirtschaft und Handel und Holz über Metall, Gastronomie und Medien bis hin zu Kosmetik, Pflege und Gesundheit. Die Träger haben alle bereits Kooperationsvereinbarungen mit Schulen in der jeweiligen Region und sprechen sich untereinander ab.

 

"Viele Schülerinnen und Schüler wissen nicht, wie vielfältig die Ausbildungsberufe sind und welche Chancen eine Berufsausbildung bietet. Die frühzeitige individuelle praktische Erprobung eröffnet ihnen diesen Weg und hilft ihnen, sich zu orientieren, inwieweit ihre Interessen und Neigungen zu den Anforderungen verschiedener Berufe passen", erklärte Nils Schmid. Dabei wird an die Potenzialanalyse angeknüpft, die an baden-württembergischen Haupt-, Werkreal- und Realschulen ab Klasse sieben verbindlich eingeführt wurde. Ziel ist es, dass mehr Jugendliche eine bewusste Berufswahl treffen, ihnen der direkte Übergang von der Schule in die Berufsausbildung gelingt.

 

Die IHK-Bildungsstätte Südlicher Oberrhein, die BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH, die Gewerbe Akademien in Offenburg und Freiburg und das CJD Jugenddorf Offenburg sind fünf von landesweit 30 Trägern, die am Förderprogramm "ProBeruf - Berufserprobung in überbetrieblichen Bildungsstätten" des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft teilnehmen, das im kommenden Schuljahr läuft. Insgesamt stehen dafür rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Ausbildungskampagne „gut-ausgebildet.de“

Die Ausbildungskampagne  „gut-ausgebildet.de“ will Jugendliche und ihre Eltern für eine duale Ausbildung begeistern. Auszubildende stellen in jugendgerechten Filmen ihre Berufe vor (http://www.youtube.com/berufezappen), ein Facebook-Auftritt (http://www.facebook.com/gutausgebildet) bietet Jugendlichen die Chance zum Dialog über Ausbildungsfragen. Träger der Kampagne ist das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, in enger Abstimmung mit den Partnern des Ausbildungsbündnisses: Landesministerien, Kammern und Verbände der Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit.

Pressemitteilung vom 6. August aus dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft

 

Homepage Gabi Rolland MdL

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