Foto: Klaus FehrenbachVehement sprach sich Nikolaus von Gayling, FDP, für das Ende der Atomerergie auf der vom SPD-Ortsverein Emmendingen initiierten und zusammen mit "Die Grünen", "BUND", "Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen" und dem "evangelischen Kirchengemeinderat von Emmendingen" jeden Montag durchgeführten Montagsdemos gegen die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken aus.
Von Gayling war nach seinen Ausführungen als FDP Mitglied schon immer gegen die Atomernergie. Schon früh initiierte er den Bau von Windkraft- und Wasserkraftanlagen. Bedauerlich sei es gewesen, dass er während des Landtagswahlkampfes, den er als FDP Kandidat engagiert geführt habe, nicht mit seiner atomkritischen Meinung durchgedrungen sei. "Die Wähler haben mich wegen meiner Parteimitgliedschaft als Atombefürworter gesehen und gar nicht gemerkt, dass es auch andere Meinungen gibt", so von Gayling, der sich sehr über den Beifall der Anwesenden für seine Ausführungen freute. Von Gayling engagiert sich auch länderübergreifend zusammen mit Kollegen aus dem Elsaß für das Ende der Atomenergie. "Gerade in Frankreich muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden", so seine Einschätzung. Besonders wichtig sei, dass die Laufzeit des Kernkraftwerks Fessenheim nicht verlängert wir. Auch für diese Forderung erhielt von Gayling den Applaus der wieder sehr zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer.
Artikel: H. Hauke