Nur kein Neid !!!

Bundespolitik

Hier eine Stellungsnahme unserer Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat & OV-Vorsitzenden Elfriede Behnke. 

Die Grundrente ist eine mehr als überfällig, sie gibt den Menschen ihre Würde.

Viele Jahrzehnte wurde in Sonntagsreden immer wieder davon gesprochen wie wichtig die Arbeit von Frauen ist, die die Kinder erziehen, für Eltern und Schwiegereltern sorgen und dem Partner/ Ehemann den Rücken freigehalten haben. Der Hinweis, dass diese Arbeit aufgewertet werden muss, waren leider nur Floskeln.
Nun endlich bewegt sich etwas und schon beginnt das große Lamentieren, das Geheimnis über die entstehenden Kosten. 

Meine Aufforderung an alle, blickt zurück und schaut kritisch hin welche Möglichkeiten sich für die Frauen tatsächlich geboten haben. Chancen berufstätig zu seingeschweige denn eine eigen Karriere zu planen waren gleich Null! Die Kindergarten Öffnungszeiten von 8.00 bis 12.00 Uhr haben keinen Spielraum für eine adäquate Berufstätigkeit von Frauen zugelassen, Teilzeit- oder stundenweise Beschäftigung - oftmals unter ihrer Qualifikation - war möglich. Wie sollten dabei Renten, von denen Frauen leben können herauskommen. Ganz zu schweigen von den Problemen der Alleinerziehenden, deren Einkommen, in den überwiegenden Fällen, immer auf Kante war. Selbst das Steuerrecht hat viele Jahre diese Gruppe benachteiligt.

Die Grundrente ist eine mehr als überfällig, sie gibt den Menschen ihre Würde. Sie ist Ausdruck für Respekt und Dankbarkeit für viele Jahre unentgeltliche Arbeit, für Menschen in unterbezahlten Jobs, geringe geringfügige Beschäftigung und Tätigkeit für den Mindestlohn.

Wo war das Lamentieren als es um die Förderung der E-Autos ging? - Ca. 3 Millarden Euro - plus Prämie für den Kauf eines solchen Fahrzeuges. Wer hat nach der Finanzierung gefragt?
Wer hat da die Entwicklung verschlafen? Der Steuerzahler? Ganz abgesehen davon, dass im Zusammenhang mit dem E-Auto der ökologische Fußabdrucke nicht wirklich im Blickpunkt ist.

Prioritäten werden oft nach wirtschaftliche Gesichtspunkten gesetzt; die sozialen Fragen sowie deren Bewertung werden als lästig, als notwendiges Übel betrachtet.
Nur wer das Soziale und die Menschen dahinter ernst nimmt - nicht nur in Sonntagsreden - ist glaubwürdig. Wer sagt was er glaubt, dem/der nimmt man es ab.

Elfriede Behnke

 

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