Stadt-Rad-Tour: Steig auf’s Rad und nicht in’s Auto!

Ortsverein

Start der SPD-Stadt-Rad-Tour: Sichere Radwege. Foto: Hanspeter Hauke

Die Fortbewegung mit dem Rad gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nicht nur aus klimaschonenden Überlegungen heraus, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen steigen immer mehr Menschen auf’s Rad.

Die Stadt Emmendingen hat in der Vergangenheit auch mit Unterstützung der SPD-Fraktion im Gemeinderat in Verbesserung der Sicherheit und Ausbau der Radwege investiert. Bei aller Kritik  ist der Weg in die Innenstadt über die Freiburger Straße inzwischen gut befahrbar. Ebenso die Querungen der Fahrbahnen beim Milchhofkreisel im Bürkle-Bleiche. Die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen und die Ausweisung von bis heute zumindest zwei Straßen als Fahrradstraßen unterstreichen die wachsende Bedeutung des Radverkehrs. Auch die zwischenzeitlich angebrachte Beleuchtung auf der Achse entlang des Mühlbachs parallel zum Schwarzloch bringt zusätzliche Sicherheit für Radfahrende.

 

Dennoch gibt es weiteren Handlungsbedarf, der bei der SPD-Radtour deutlich wurde:

  • Unterführung beim "Schuhhhof" von Kolmarsreuter Straße zur Neubronnstraße/ZfP: Die stark abfallende Verkehrsführung in die Unterführung ist eng und die Kurve in den Tunnel verhindert die Sicht auf entgegenkommende Verkehrsteilnehmer. Da auch für Kleinkrafträder erlaubt, besteht erhöhtes Risiko und für alle Kollissionsgefahr. Dieser Gefahrenpunkt sollte baldmöglichst entschärft werden. Denkbar wäre die Entfernung der Kurve und eine direkte geradlinige Zufahrt in die Unterführung beim Schuhhof.
  • Ramie-Straße/ Mühlbach-Radweg: Von der Freiburger Straße kommend ist die Sicht der Autofahrer in den von rechts kommenden Radweg stark eingeschränkt. Dieser führt mit Gefälle auf die Ramie-Straße. Die Querung müsste dringend sicherer gestaltet werden, beispielsweise durch ein STOP für die Autofahrer auf der Straße, eine Warnblinkanlage, die sich einschaltet sobald ein Radfahrer eine Induktionsschleife, die sich vor dem Gefälle befindet, überfährt. 0der auch eine einfache Strassenerhöhung, die als Barriere sichtbar ist.
  • In der neugestalteten Karl-Friedrich Straße ist der Sicherheitsabstand zwischen dem Schutzstreifen und den Längsparkern nicht ausreichend.
  • Der beleuchtete Radweg entlang Schwarzloch RIchtung Ramiestraße ist bei Regen kaum befahrbar, da eine entsprechende Splittauflage fehlt und die Strecke matschig und rutschig wird. Splittstreuung fehlt auch im weiteren Verlauf der Strecke Richtung Fritz-Boehle-Schule.
  • Kollmarsreuter Straße (L186): Kritische Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn oder auf schmalen Bordsteinradwegen, ungesichertes Queren an Einmündungen, teilweise fehlende Radverkehrsinfrastruktur, Markierung von beidseitigen Schutzstreifen und rot eingefärbten Radverkehrsfurten an den Einmündungen und Zufahrten.

Diese und die weiteren Ergebnisse werden nun ausgewertet und die zu ergreifenden Maßnahmen dazu geplant.

 

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