Martina Fuhrmann: „Wohnen ist ein Menschenrecht!“

Politischer Frühschoppen zum Thema "Bezahlbares Wohnen": Ortsvereinsvorsitzender Björn Reuter, Landtagswahlkandidatin Martina Fuhrmann und der SPD-Landespolitiker Jonas Hoffmann (von links).


Auf großes Interesse stieß der Politische Frühschoppen zum Thema „Bauturbo und bezahlbares Wohnen“, zu dem der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Björn Reuter am Sonntagvormittag, 8. Februar, neben der SPD-Wahlkreiskandidatin Martina Fuhrmann auch Jonas Hoffmann (MdL) aus Lörrach im Roccafé begrüßen konnte. Dabei erwies sich der SPD-Landespolitiker nicht nur als ausgewiesener Kenner der Materie, sondern auch als entschiedener Kämpfer für eine sozialdemokratische Wohnungsbaupolitik, die endlich die Sorgen und Nöte jener Menschen ernst nimmt, die am meisten unter der gegenwärtigen Misere am Wohnungsmarkt leiden: Mieterinnen und Mieter mit niedrigen Einkommen. Hoffnung setze er in den vor allem von den Sozialdemokraten im Bund angestoßenen Bauturbo, der die Genehmigungsverfahren für neue Bauprojekte deutlich verkürzen dürfte. Wir brauchen aber insbesondere wieder mehr sozialen Wohnungsbau, betonte Hoffmann, der hierbei nicht nur die Kommunen, sondern auch das Land stärker in die Pflicht nehmen möchte. Martina Fuhrmann pflichtete ihm bei und betonte: Wohnen ist ein Menschenrecht!

Wiedergründung der SPD vor 80 Jahren

Während der nationalsozialistischen Herrschaft war die SPD verboten. Die Wiedergründung der Partei erfolgte in Herbolzheim im Januar 1946 als Sozialistische Partei Land Baden. Die Herbolzheimer kamen somit dem Wunsch der französischen Besatzungsmacht nach. Diese wollte eine Dezentralisierung und eine Trennung von den Parteistrukturen in der amerikanischen Zone.
Als erster Vorsitzender wurde Otto Ganter gewählt, wie seine damalige Mitgliedskarte belegt. Im Herbst des Jahres 1946 erfolgte die Rückbenennung der Partei in SPD Baden.  Inhaltlich orientierte sie sich an der unter Kurt Schumacher im Frühherbst 1945 gegründeten westzonalen Gesamtpartei der SPD.
Die Wiedergründung der SPD 1946 war ein klares Bekenntnis zur Demokratie. Die Werte der Partei, damals und heute, sind Leitlinien für Frieden, Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde.
Das 80-jährige Bestehen soll im Laufe des Jahres gefeiert werden.

Integrationbeauftrage - Fortführung der Stelle

Die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte ist auch in Kommunen eine stetig zu leistende Aufgabe. Integrationsbeauftragte schaffen Brüken zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen, verringern Konflikte,  bauen Barrieren ab, vernetzen lokale Akteure wie Vereine und Verwaltung und fördern das gegenseitige Verständnis. 
Die vorhandene und auch vom Land geförderte Stelle wurde im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2026 vom Gemeinderat - mehrheitlich - gestrichen. 
Wir sind überzeugt, dass kommunale Integrationbeaufte maßgelich vor Ort zum Gelingen von Intergration beitragen und Zuwanderung durch sie konstruktiv gestaltet wird.
Deshalb haben wir den Antrag zur Fortführung der Stelle gestellt.

Unseren Antrag finden sie hier: Antrag download (pdf)

Besuch von SPD Spitzenkandidat Andreas Stoch

Im Rahmen seiner „Tour für dich“ war unser Spitzenkandidat zu zwei Terminen bei
mir im Wahlkreis Emmendingen. Im „Café de la Vida“ in Rheinhausen stellte er
zentralen Inhalte und Schwerpunkte des SPD-Programms vor und bot bei Kaffee und
Kuchen die Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem Publikum. Anschließend
besuchten wir das Pflegeheim der Bruderhausdiakonie in Teningen. Im Mittelpunkt
stand dabei der Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über neue
Wege der Arbeitsorganisation in der Pflege.

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Herbolzheim-Rheinhausen

Der SPD-Ortsverein Herbolzheim-Rheinhausen hielt seine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Eingeladen war die SPD-Landtagskandidatin und SPD-Co-Kreisvorsitzende, Martina Fuhrmann. Die zweifache Mutter und gelernte Steuerfachfrau arbeitet und wohnt in Endingen.

Sie zeigte sich interessiert an den aktuellen Themen Herbolzheims und Rheinhausens und äußerte ihren Unmut über die Zurückhaltung der Landesregierung die verheerende Haushaltslage von Städten und Gemeinden nicht mit höheren Finanzzuweisungen abzuwenden. Die Finanzlage Baden-Württembergs ist mit einem Milliardenüberschuss aus den vorhergehenden Jahren und 9 Milliarden in den Rücklagen vergleichsweise komfortabel.

Neben dem wiedergewählten Vorsitzenden Oesterle, stoßen neu hinzu aus Bleichheim Günther Hauk als stellvertretender Vorsitzender. Sybille Ehlers aus Herbolzheim löst Doris Daute als Schriftführerin ab, die dem Vorstand als Fraktionsvorsitzenden erhalten bleibt. Hannah Oesterle wurde in der Kassenführung bestätigt. Kassenprüfer bleiben Conni Köhler und Otto Brombacher.