SPD setzt weiterhin auf Schlutenlösung

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Die SPD in Wyhl und im Landkreis Emmendingen steht auch nach ihrer jüngsten Sitzung bezüglich des Integrierten Rheinprogramms weiterhin zur Schlutenlösung. Man bekenne sich zwar zum wichtigen Hochwasserschutz, jedoch sei die vom Land favorisierte ökologische Flutung für die Sozialdemokraten weiterhin keine zufrieden stellende Lösung. Im Gegenteil, man befürchte, dass die Natur mit ihrer schützenswerten Vielfalt heftige Schäden trägt.

SPD-Fraktionsvorsitzende Daniela Krause verdeutlichte dies am Beispiel der Dimension des Retentionsbeckens, das einen erheblichen Eingriff in die Narur bedeutet, auch ohne ökologischen Flutungen. 

Als Verfahrenskompromiss befürwortet die SPD ein Testverfahren der Schlutenlösung. Sollte diese nicht zufriedenstellende Ergebnisse liefern, wäre eine ökologische Flutung alternativ immer noch denkbar. Seitens der Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil "so nit" erklärte Bernd Nössler, dass eine Schlutenlösung nicht in jedem Waldgebiet möglich ist, aufgrund der Topographie in Wyhl/Weisweil allerdings beste Voraussetzungen bestehen. Die angestoßene Unterschriftenaktion soll des Weiteren noch bis Ende November fortgeführt werden. Tobias Ziser und Bettina Flamm vom SPD Ortsverein Wyhl begrüßen diese Initiative und dankten für das große Engagement der Bürger. Sie bedauern es jedoch, dass manche Gegner der Schlutenlösung ideologisch nicht an einem Kompromiss interessiert sind.

„Die Schluten sind da und deswegen sollte die ökologische Schlutenlösung zumindest getestet werden, bevor die angeblich ökologischen Flutunge kommen" meinte SPD-Bundstagsabgeordnete Johannes Fechner. Fechner fordert, das Planfeststellungsverfahren nicht einzuleiten, bevor zwischen Land und Gemeinden verbindlich vereinbart ist, die Schlutenlösung zu testen. Bis auf Grünen-Abgeordneten Alexander Schoch haben alle Abgeordneten zugesagt, sich in diesem Sinne zu engagieren.

 
 

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