Bis hierhin lief es noch ganz gut - Gedanken zu den Ausschreitungen in Frankreich

Lesen Sie den Kommentar des Vorsitzenden Frieder Haid auf der nächsten Seite.

Sag’s mit Blumen: Mehr Rot tut not!

Schauerliches Herbstwetter? Pah! Irmgard Meiners-Schuth, Elfriede Behnke und Magdalene Kirchhoff (wie immer von links!) vom SPD-Ortsverein Denzlingen trotzten am Kohlerhof Regen und ungemütlichen Temperaturen und machten beim Verteilen von hübsch verpackten Tulpenzwiebeln vielen Passant:innen eine kleine Freude. Die wird sicherlich noch um einiges größer sein, wenn die Tulpen im kommenden Frühjahr im satten Rot erblühen! Mehr Wetterglück hatten tags zuvor Mirja Höfert und Manfred Klimanski (Bild rechts), die gut gelaunt 50 Tulpenzwiebeln am Denzlinger Kauftreff verteilten, wo sie reißenden Absatz fanden. Fotos: Karlheinz Schiedel 

 

SPD-Stammtisch eine Woche später

Wegen einer Terminüberschneidung findet der SPD-Stammtisch im Oktober ausnahmsweise nicht am zweiten Freitag des Monats, sondern erst am dritten Freitag, also am 16. Oktober 2026, 19 Uhr, in der Rocca statt. Themen, über die wir gemeinsam diskutieren können, gibt's genug, z.B. „Klamme Kommunen – Wie werden die Städte und Gemeinden in der aktuellen Lage vom Land unterstützt?“ oder „Bildung und Betreuung im Ländle, wo stehen wir im Vergleich?“. Selbstverständlich sind auch diesmal wieder kommunalpolitisch interessierte Nicht-Mitglieder herzlich zu unserem Stammtisch miteingeladen.  

Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz

Reges Interesse an SPD-Podiumsdiskussion in der Denzlinger Ortsmitte

Das Podium: Pauline Ploh, Tobias Breisacher, Andrea Hauschel, Fabian Nitz, Kerstin Harms, Michael Herbstritt, Evelyn Heeg, Björn Reuter (von links). ​​​​​​​Fotos: Karlheinz Schiedel

Künstliche Intelligenz (KI) – ein Thema, das vielen Menschen, alt wie jung, unter den Nägeln brennt. Die Auswirkungen auf Schule und Arbeitswelt, die Frage, ob KI nun eher ein Jobkiller oder eine große Zukunftschance ist, stand im Zentrum einer gut besuchten Podiumsdiskussion in Denzlingen. Der SPD-Ortsverein hatte dazu im Rahmen der „Aktion lebendige Ortsmitte“ Experten aus Industrie, Verwaltung, Gesundheitsberufen, Schulen und Gewerkschaften eingeladen. Gut und gerne 50 Menschen, darunter auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner, waren am Montagabend in die einstweilige Denzlinger Fußgängerzone gekommen. Sie erlebten eine hochinformative und spannende Veranstaltung. Souverän moderiert von der Jugendgemeinderätin Pauline Ploh und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Björn Reuter.  

Das Podium war mit Andrea Hauschel und Tobias Breisacher (Firma Schölly Fiberoptic, Denzlingen), Kerstin Harms, (Pflegedirektorin am Kreiskrankenhaus Emmendingen), Michael Herbstritt (verdi-Geschäftsführer Südbaden/Schwarzwald), Denzlingens Bürgermeister Fabian Nitz und Evelyn Heeg (Direktorin der Ruth-Cohn-Schule) hochkarätig besetzt. Dass Künstliche Intelligenz schon längst in Industrie, Verwaltung, in Krankenhäusern, Schulen und Bildungseinrichtungen Einzug gehalten hat und dort mittlerweile eine bedeutende Rolle spielt, wurde bereits in der Eröffnungsrunde deutlich. Dass davon berufliche Existenzen bedroht werden können, aber auch. Björn Reuter nannte das Beispiel einer Grafikdesignerin, die ihre berufliche Selbstständigkeit aufgeben musste, weil ihr nach Einführung der KI die Aufträge wegbrachen. Der von der Ortsverwaltung herausgegebene Flyer zur „Aktion Lebendige Ortsmitte“ sei mit KI-Hilfe gestaltet, räumte Bürgermeister Fabian Nitz ein. Er warb aber für Technologieoptimismus. Auch bei der Einführung des Internets gab es zunächst warnende Stimmen. Am Ende hat es sich aber durchgesetzt. Ja, die moderne Arbeitswelt erfordere von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität. KI könne aber durch die Übernahme bestimmter Verwaltungsarbeiten, beispielweise bei der Archivierung, Protokollierung oder Einsatzplanung im Bauhof nicht nur hilfreich sein, sondern auch Freiräume für die eigentlichen Aufgaben schaffen und so Arbeitsplätze attraktiver machen. „Uns geht die Arbeit nicht aus“, ist sich das Gemeindeoberhaupt sicher.

AfD-Verbot oder politische Auseinandersetzung? Zwei Stimmen aus der SPD-Basis

In einer Stellungnahme an die Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch hat sich unser Mitglied Biryar Kouti mit der Analyse der jüngsten Wahlergebnisse und dem Umgang mit der AfD auseinandergesetzt. Seine Position stellt dabei einen Gegenpol zu den Ausführungen unseres Mitglieds Hanspeter dar, der sich für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen hat. Biryar Kouti bevorzugt stattdessen eine konsequente politische und inhaltliche Auseinandersetzung.