Freude über neues SPD-Mitglied Carola Horstmann

Carola Horstmann und Björn Reuter. Foto: Schiedel

In der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins am 26. Oktober begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Björn Reuter mit Carola Horstmann ein neues SPD-Mitglied und überreichte ihr neben dem Parteibuch auch stilecht eine rote Rose. Carola kam 1982 nach Denzlingen, wo sie in der Hausarztpraxis ihres Ehemanns mitarbeitete, drei Kinder großzog und nebenher noch Zeit und Muse fand, schriftstellerisch tätig zu werden. Für ihre Kurzgeschichten, Gedichte und Kinderbücher, die sie selbst illustrierte, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Vor drei Jahren gewann sie den ersten Preis des von der Muettersproch-Gesellschaft und dem SWR veranstalteten Alemannischen Poetry Slams in Titisee. Sie selbst bezeichnet sich als „politisch Spätberufene“, das Engagement für Soziale Gerechtigkeit ist ihr eine Herzensangelegenheit. Füreinander da zu sein, erlebe sie zudem bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Awo-Seniorenzentrum Denzlingen. Nun wolle sie schauen, was die SPD im Ort macht, möchte sich in der kommunalpolitischen Arbeit engagieren, aber auch darüber hinaus politisch einwirken. Herzlich willkommen, liebe Carola!             

 

Bis hierhin lief es noch ganz gut - Gedanken zu den Ausschreitungen in Frankreich

Lesen Sie den Kommentar des Vorsitzenden Frieder Haid auf der nächsten Seite.

Sag’s mit Blumen: Mehr Rot tut not!

Schauerliches Herbstwetter? Pah! Irmgard Meiners-Schuth, Elfriede Behnke und Magdalene Kirchhoff (wie immer von links!) vom SPD-Ortsverein Denzlingen trotzten am Kohlerhof Regen und ungemütlichen Temperaturen und machten beim Verteilen von hübsch verpackten Tulpenzwiebeln vielen Passant:innen eine kleine Freude. Die wird sicherlich noch um einiges größer sein, wenn die Tulpen im kommenden Frühjahr im satten Rot erblühen! Mehr Wetterglück hatten tags zuvor Mirja Höfert und Manfred Klimanski (Bild rechts), die gut gelaunt 50 Tulpenzwiebeln am Denzlinger Kauftreff verteilten, wo sie reißenden Absatz fanden. Fotos: Karlheinz Schiedel 

 

SPD-Stammtisch eine Woche später

Wegen einer Terminüberschneidung findet der SPD-Stammtisch im Oktober ausnahmsweise nicht am zweiten Freitag des Monats, sondern erst am dritten Freitag, also am 16. Oktober 2026, 19 Uhr, in der Rocca statt. Themen, über die wir gemeinsam diskutieren können, gibt's genug, z.B. „Klamme Kommunen – Wie werden die Städte und Gemeinden in der aktuellen Lage vom Land unterstützt?“ oder „Bildung und Betreuung im Ländle, wo stehen wir im Vergleich?“. Selbstverständlich sind auch diesmal wieder kommunalpolitisch interessierte Nicht-Mitglieder herzlich zu unserem Stammtisch miteingeladen.  

Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz

Reges Interesse an SPD-Podiumsdiskussion in der Denzlinger Ortsmitte

Das Podium: Pauline Ploh, Tobias Breisacher, Andrea Hauschel, Fabian Nitz, Kerstin Harms, Michael Herbstritt, Evelyn Heeg, Björn Reuter (von links). ​​​​​​​Fotos: Karlheinz Schiedel

Künstliche Intelligenz (KI) – ein Thema, das vielen Menschen, alt wie jung, unter den Nägeln brennt. Die Auswirkungen auf Schule und Arbeitswelt, die Frage, ob KI nun eher ein Jobkiller oder eine große Zukunftschance ist, stand im Zentrum einer gut besuchten Podiumsdiskussion in Denzlingen. Der SPD-Ortsverein hatte dazu im Rahmen der „Aktion lebendige Ortsmitte“ Experten aus Industrie, Verwaltung, Gesundheitsberufen, Schulen und Gewerkschaften eingeladen. Gut und gerne 50 Menschen, darunter auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner, waren am Montagabend in die einstweilige Denzlinger Fußgängerzone gekommen. Sie erlebten eine hochinformative und spannende Veranstaltung. Souverän moderiert von der Jugendgemeinderätin Pauline Ploh und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Björn Reuter.  

Das Podium war mit Andrea Hauschel und Tobias Breisacher (Firma Schölly Fiberoptic, Denzlingen), Kerstin Harms, (Pflegedirektorin am Kreiskrankenhaus Emmendingen), Michael Herbstritt (verdi-Geschäftsführer Südbaden/Schwarzwald), Denzlingens Bürgermeister Fabian Nitz und Evelyn Heeg (Direktorin der Ruth-Cohn-Schule) hochkarätig besetzt. Dass Künstliche Intelligenz schon längst in Industrie, Verwaltung, in Krankenhäusern, Schulen und Bildungseinrichtungen Einzug gehalten hat und dort mittlerweile eine bedeutende Rolle spielt, wurde bereits in der Eröffnungsrunde deutlich. Dass davon berufliche Existenzen bedroht werden können, aber auch. Björn Reuter nannte das Beispiel einer Grafikdesignerin, die ihre berufliche Selbstständigkeit aufgeben musste, weil ihr nach Einführung der KI die Aufträge wegbrachen. Der von der Ortsverwaltung herausgegebene Flyer zur „Aktion Lebendige Ortsmitte“ sei mit KI-Hilfe gestaltet, räumte Bürgermeister Fabian Nitz ein. Er warb aber für Technologieoptimismus. Auch bei der Einführung des Internets gab es zunächst warnende Stimmen. Am Ende hat es sich aber durchgesetzt. Ja, die moderne Arbeitswelt erfordere von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität. KI könne aber durch die Übernahme bestimmter Verwaltungsarbeiten, beispielweise bei der Archivierung, Protokollierung oder Einsatzplanung im Bauhof nicht nur hilfreich sein, sondern auch Freiräume für die eigentlichen Aufgaben schaffen und so Arbeitsplätze attraktiver machen. „Uns geht die Arbeit nicht aus“, ist sich das Gemeindeoberhaupt sicher.