
Mit einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Programm feierte der SPD-Ortsverein Herbolzheim sein 80-jähriges Jubiläum – nach der Wiedergründung im Jahr 1946.
In seiner Festrede ließ der Ortsvereinvorsitzende die bewegte Geschichte Revue passieren und erinnerte an die Gründungsväter: Es ging 1946 darum, eine demokratische Gesellschaft neu aufzubauen. Heute liegt es daran, unsere Demokratie zu bewahren und weiterzuentwickeln. Damals wie heute war es der SPD wichtig, Herbolzheim aktiv mitzugestalten. Wir dürfen nicht darauf warten, dass andere es richten – Demokratie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und mit anpacken. Das haben uns die Gründer unseres Ortsvereins vorgelebt.
Bürgermeister Gedemer, der auch im Namen von Bürgermeister Dr. Louis aus Rheinhausen dem Ortsverein gratulierte, würdigte in seinem Grußwort, welche Grundwerte hinter dem Kürzel SPD für Demokratie und Kommunalpolitik stehen.
Parteien seien die größten Bürgerinitiativen und unerlässlich stärker denn je, betonten Dr. Johannes Fechner und Peter Dreßen, BdM a.D., und dankten dem Ortsverein Herbolzheim für die lebendige Aktivität über all die Jahre.
Viviane Sigg, MdL, gratulierte dem Ortsverein und verband ihre Rede mit dem Zitat von Willy Brandt: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Freiheit und soziale Sicherheit gehören zusammen und sind nicht verhandelbar, so Sigg.
Martina Fuhrmann, Kreisvorsitzende, ehrte Rosemarie Obergföll und Otto Brombacher für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD.
Das bunte Programm war immer wieder von Musik begleitet, die den Festtag auf angenehme Weise bereicherte.
Hanspeter Hauke hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie unsere Demokratie auf politische Kräfte reagieren sollte, die ihre eigenen Grundlagen infrage stellen. Sein Beitrag ist ein persönlicher, aber klar begründeter Appell, die Prinzipien unseres Grundgesetzes nicht aus falsch verstandener Toleranz zu relativieren. Er beschreibt, warum die Auseinandersetzung mit der AfD nicht nur eine politische Debatte ist, sondern eine Frage der demokratischen Selbstbehauptung. Der folgende Text lädt dazu ein, sich mit dieser Perspektive auseinanderzusetzen und die Bedeutung einer wehrhaften Demokratie neu zu reflektieren.
Lesen Sie hier Hanspeter Haukes Kommentar.
Die SPD Denzlingen lädt zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Wie neue Technologien die Arbeitsperspektiven junger Menschen verändern“ ein.
Die zunehmende Nutzung von KI-Tools wirft gerade bei jungen Menschen viele Fragen auf: Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus? Was bedeutet das für meine Lebensplanung? Was für Qualifikationen und Fähigkeiten werden gebraucht? Welche Berufe haben überhaupt noch eine Zukunft? Darüber wollen wir am
im Rahmen der Aktion lebendige Ortsmitte Denzlingen mit Experten aus Industrie, Verwaltung, Gesundheitsberufen, Schulen und Gewerkschaften diskutieren. Andrea Hauschel (Senior Human Relations Specialist) sowie Tobias Breisacher (Process Engineer) von der Firma Schölly Fiberoptic GmbH in Denzlingen, Kerstin Harms, Pflegedirektorin am Kreiskrankenhaus Emmendingen, Michael Herbstritt, Geschäftsführer der verdi-Bezirksstelle Südbaden/Schwarzwald, Denzlingens Bürgermeister Fabian Nitz, sowie Evelyn Heeg, Direktorin der Ruth-Cohn-Schule Denzlingen geben Einblicke in Trends und Entwicklungen in Ausbildung und Arbeitsmarkt und stehen für Fragen bereit. Pauline Ploh vom Jugendgemeinderat Denzlingen und Dr. Björn Reuter vom SPD-Ortsverein moderieren die Veranstaltung am Kohlerhof.
Im Rahmen seines Sommerprogramms besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner gemeinsam mit Denzlingens Bürgermeister Fabian Nitz sowie zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Denzlinger Heimatmuseum. Auf dem historischen Areal der Gemeinde Denzlingen nahmen Manfred Wössner und Udo Reger von der ehrenamtlichen „Dienstagsgruppe“ des Heimat- und Geschichtsvereins die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die facettenreiche Handwerks-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Gemeinde. Besondere Höhepunkte des Rundgangs waren die voll funktionsfähige Transmissionsanlage, die über historische Riemen mehrere Werkzeuge zeitgleich antreibt, sowie die originalgetreu wiederaufgebaute Dorfschmiede mit Feuerschweißen auf dem Amboss.
Lebendig vermittelt wurde auch der einstige harte Alltag der Landbevölkerung – von engen Stallungen und historischen Brotschränken bis hin zur Natureisgewinnung an gefluteten Elzwiesen zur sommerlichen Kellerkühlung. Zudem beleuchtete die Führung Denzlingens Bedeutung als früherer Industriestandort mit bis zu sieben Zigarrenfabriken und hunderten Beschäftigten in traditioneller Handarbeit. "Was der Verein und die Dienstagsgruppe hier mit so viel Hingabe bewahren, ist unschätzbares Kulturgut und gelebte Ortsgeschichte", betonte Fechner und dankte den Ehrenamtlichen herzlich für die faszinierenden Einblicke in das handwerkliche Erbe der Region. Gabriel Kurz/SPD
Der SPD-Ortsverein lädt zu seinem nächsten Stammtisch am Freitag, 11. September 2026, ab 19 Uhr ins Roccafé, Hauptstraße 134 ein. Unter anderem dürfte der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Wie immer sind auch politisch interessierte Nichtmitglieder herzlich eingeladen.
Der ursprünglich angekündigte Stammtisch mit Johannes Fechner wird wegen einer Terminüberschneidung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
28.09.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Podiumsdiskussion: KI – Jobkiller oder Zukunftschance?
Ort: 79211 Denzlingen, Kohlerhof