7 Prozent ohne Abschluss? Das können wir besser!
Für echte Bildungsgerechtigkeit – von Anfang an.
#BessereBildung #SPD #Denzlingen

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von
Matthias Miersch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Kai Burmeister, Vorsitzender DGB Bezirk Baden-Württemberg
Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg
Catharina Clay, IG-BCE-Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg
Die fast wöchentlichen neuen Ankündigungen von Stellenabbau unter anderem in der Automobil- und Zuliefererbranche beunruhigen uns sehr. Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze, der Industriestandort Baden-Württemberg steht unter Druck.
Gerade in einer solch schwierigen Phase müssen wir als Gesellschaft und Politik gemeinsam mit den Betrieben Verantwortung übernehmen. Die Transformation darf nicht zu einem sozialen Kahlschlag in Baden-Württemberg führen. Wir brauchen jetzt Investitionen in Zukunftstechnologien, Forschung und Innovation. Die Bundesregierung wird mit Investitionen in Milliardenhöhe und dem Sondervermögen einen deutlichen Beitrag leisten, den Wirtschaftsstandort zu stärken. Gerade Baden-Württemberg mit seiner starken Industrieorientierung wird davon profitieren, wenn auch die Landesregierung ihrer Verantwortung gerecht wird und nicht nur Mittel aus Berlin weitergibt, sondern selbst zu einer aktiven Industrie- und Strukturpolitik bereit ist.
Auch die Unternehmen müssen ihren Teil leisten und ihre Standorte und Arbeitsplätze aktiv sichern. Viele Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben erleben seit Jahren denselben Reflex: Kaum tun sich Ergebnislücken auf, sollen die Beschäftigten die Zeche zahlen. Dieses Muster darf sich nicht fortsetzen. Es muss endlich der Wille entstehen, gemeinsam mit Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Für uns ist klar: Es darf jetzt nicht um eine alleinige Renditeorientierung gehen. Baden-Württemberg braucht sichere Arbeitsplätze, starke Tarifbindung und einen klaren politischen Rahmen, der Standorte stabilisiert. Kurzsichtiger Stellenabbau ist keine Antwort auf die Transformation.
Unser gemeinsames Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern, die Transformation erfolgreich zu gestalten und Baden-Württemberg als starken Industriestandort in Europa zu erhalten.
Der nächste Stammtisch der Denzlinger SPD findet am Freitag, 10. Oktober 2025 um 19 Uhr im Roccafé in der Hauptstraße 134 statt. Die Genossinnen und Genossen wollen hierbei insbesondere über die angespannte Haushaltslage der Gemeinde diskutieren. Auch kommunalpolitisch interessierte Nichtmitglieder sind wieder herzlich eingeladen. Es sei wichtig, den Denzlinger Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen vorzutragen und ihre Wünsche mitzuteilen, wofür die SPD in Zeiten leerer Kassen kämpfen soll, betont der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Björn Reuter.
Am Mittwoch, den 24. September 2025, fand in der Aula des Gymnasiums Kenzingen ein hochkarätiger Diskussionsabend statt. Rund 150 Besucherinnen und Besucher nahmen teil, um mit Felix Lee und Alexander Isele zu debattieren, wie stark Deutschlands Wirtschaft von China abhängig ist – und wo Chancen für einen bewussten Wandel liegen.
Felix Lee ist Auslandskorrespondent, Wirtschafts- und Politikjournalist und Buchautor. Sein Buch „China, mein Vater und ich – Über den Aufstieg einer Supermacht und was Familie Lee aus Wolfsburg damit zu tun hat“ wurde mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2023 ausgezeichnet.
Alexander Isele ist gebürtiger Kenzinger und veröffentlichte seine Sicht auf das Thema aus regionaler Perspektive – als Referent, Moderator oder Impulsgeber.
Unter dem Motto „Zwischen Abhängigkeit und Aufbruch“ wurden innerhalb von etwa zwei Stunden zentrale Fragen erörtert:
Wie stark hängt die deutsche Wirtschaft aktuell von China ab – in Bereichen wie Lieferketten, Technologie, Automobilindustrie?
Wo sind Risiken (z. B. politische, wirtschaftliche oder soziale) durch diese Abhängigkeit spürbar?
Welche Handlungsspielräume hat Deutschland zur wirtschaftlichen Neuausrichtung?
Wie können Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam dafür sorgen, dass Abhängigkeiten reduziert werden, ohne wichtige Partnerschaften zu gefährden?
Diese Veranstaltung hat gezeigt: Auch in kleineren Städten und Regionen besteht starkes Interesse an globalpolitischen Themen, die unmittelbar vor Ort wirken. Für Kenzingen war das ein besonderer Abend – weil ein gebürtiger Bürger (Alexander Isele) das Gespräch mit einem national und international renommierten Experten (Felix Lee) suchte und so eine Brücke schlagen konnte zwischen globalen Fragen und lokalem Alltag.
Ein lebhafter Abend voller Einsichten und Impulse – mit Zuschauerfragen, Diskussionsmomenten und dem Wunsch, die Debatte weiterzuführen.
Ein herzlicher Dank geht an alle Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich so aktiv eingebracht, Fragen gestellt und die Diskussion bereichert haben.
mit Rita Schwarzelühr-Sutter MdB
Eine Veranstaltung des Umweltforums SPD BW
Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag klar zu den deutschen und europäischen Klimazielen bekannt.
Mit dem Haushaltsentwurf 2026 zeigt das Bundesumweltministerium nun, wie es seine Umwelt- und Klimapolitik in dieser Legislaturperiode ausrichten will. Dabei geht es sowohl um die Fortführung bewährter Programme als auch um neue Schwerpunkte, die zusätzliche Impulse setzen sollen wie etwa das „Sonderprogramm Naturschutz und Klimaanpassung“ mit über einer halben Milliarde Euro.
28.09.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Podiumsdiskussion: KI – Jobkiller oder Zukunftschance?
Ort: 79211 Denzlingen, Kohlerhof