Unter dem Stichwort „Neue Stadt-Mobiltät“ haben wir uns 2019 vorgenommen:
Bürgerbus – Mitfahrerbänkle – Radwege innerorts – Carsharing – emmisiionsarmer Stadtbus mit neuer Strecke und Haltepunkten
In der Kommunalpolitik kann ein Ziel nur durch das gemeinsame Mitwirken des gesamten Gemeinderates und der Verwaltung erreicht werden.
Wichtig ist, dass Ziele formuliert werden!
Für die Umsetzung braucht es Mehrheiten im Rat und manchmal ist es dann nicht mehr einer Person oder einer Partei zuzuordnen.
Von unseren 2019 formulierten Zielen wurden umgesetzt:
Liebe Interessierte des SPD Umweltforum BW,
liebe Genossinnen und Genossen,
sehr geehrte Damen und Herren,
die Bauwirtschaft gehört zu den rohstoffintensivsten Wirtschaftssektoren in Deutschland und verursacht einen Großteil des Abfalls.
Aus diesem Grund werfen wir einen Blick in den Enzkreis, genauer in die Gemeinde Straubenhardt, denn dort steht ein ganz besonderes neues Feuerwehrhaus. Die Baustoffe des 2022 eingeweihten Gebäudes sind so konzipiert, dass sie mehrheitlich kreislauffähig sind und in einem neuen Bauvorhaben weiter- und wiederverwendet werden können.
Als eines der ersten öffentlichen Gebäude bundesweit entspricht die Feuerwache damit dem sogenannten Cradle to Cradle-Prinzip (auf deutsch: “von der Wiege zur Wiege”). Im Kern geht es dabei um nichts weniger, als Rohstoffe für Produkte, Prozesse und Gebäude in der Art und Weise einzusetzen, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus entweder in gleicher Qualität erhalten bleiben oder komplett abbaubar in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können, ohne schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu hinterlassen.
Initiiert und vorangetrieben wurde die Anwendung dieses Prinzips beim Bau des Feuerwehrhauses durch Straubenhardts visionären SPD-Bürgermeister Helge Viehweg, dem es gelang, seinen Gemeinderat von dem Zukunftsthema zu überzeugen. Aber es blieb nicht beim Feuerwehrhaus. 2019 wurde Straubenhardt zur ersten „Cradle to Cradle-Modellgemeinde“ Baden-Württembergs ernannt und ist seitdem nachhaltiges Vorbild für andere Kommunen.
Näheres zur Umsetzung des Cradle to Cradle-Prinzips auf kommunaler Ebene und den Erfahrungen, die er damit in seiner Gemeinde gesammelt hat, erfahren wir von Bürgermeister Helge Viehweg im Rahmen unserer nächsten Online-Veranstaltung:
Thema: "Cradle to Cradle in der Kommune - ein Praxisbeispiel"
Datum: 16. Oktober 2023
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Zugangsdaten:
Thema: Umweltforum / Veranstaltung mit Helge Viehweg
Uhrzeit: 16.Okt. 2023 18:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten
https://us06web.zoom.us/j/84720816659?pwd=PH0xzKHnBJDQb29e5W9FskNKuqAf4D.1
Meeting-ID: 847 2081 6659
Kenncode: 241176
Wir freuen uns über rege Teilnahme. Gerne kann die Einladung an andere Interessierte weitergeleitet werden.
Herzliche Grüße
Gabi Rolland & die Organisationsgruppe des SPD Umweltforum BW
Zunächst nahm die Denzlinger SPD-Vorsitzende Elfriede Behnke in ihrer Begrüßung Bezug auf das heutige Thema. Sie habe in der Vergangenheit häufig Anmerkungen aus der Bevölkerung erhalten, dass man sich am späten Abend nicht mehr nach draußen traue. Schon in der Dämmerung wird ängstlich um sich geschaut. Nein, die innere Sicherheit in unserem Land sei nicht Besorgnis erregend gefährdet, entgegnete Sascha Binder, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Er war Gast der SPD Denzlingen beim politischen Frühschoppen am 24.9.23 im Rocca Café und ist als langjähriger Experte auf diesem Gebiet einer der fähigsten Innenpolitiker im baden-württembergischen Landesparlament. Andererseits seien insgesamt gesehen dringend Verbesserungen notwendig. Unsere Polizei sei zum Beispiel in der Cyber- und Mediensicherheit praktisch blind, so Binder. Und im Alltag fehlten allein 50 Millionen Euro bei Betriebskosten, z. B. zur notwendigen Betankung des Kraftfahrzeugparks. Auch die Personalausstattung etwa bei der Unterstützung der italienischen Polizei in der Mafia-Bekämpfung mit zwei Stellen beim Landeskriminalamt sei viel zu gering. Hier seien langjährige Defizite verantwortlich dafür, dass die italienische Mafia in Baden-Württemberg mit geschätzt etwa 150 Mitgliedern weitgehend ungestört in wirtschaftlichen Milliardenbereichen mit unlauteren Investitionen und Geldwäsche die Heimatbanden unterstützten. Es gäbe in dieser Frage keinerlei politischen Ehrgeiz.
Ortsverein
Kenzingen-Weisweil
„Dort wo man Bücher verbrennt,
verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine)
REMEMBER
Lesung in der AWO in Kenzingen, Eisenbahnstraße
29. Oktober 2023
16 Uhr
Am 10. Mai 1933 fanden in über 20 deutschen Städten systematische, zentral organisierte Bücherverbrennungen auf öffentlichen Plätzen statt; lokale Akteure initiierten viele weitere.
Der Gebietsführer von Baden hatte die Hitler-Jugend von Baden zu kulturellen Kampfwochen aufgerufen.
Auch Kenzingen wurde zum Schauplatz - die Badische Zeitung berichtete am 19. Juni 1933 darüber.
Anlässlich des 90. Jahrestags liest die Gruppe „Omas gegen Rechts Freiburg“ aus verfemter Literatur von Frauen.
Damit wird beispielhaft Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Dichterinnen eine Stimme verliehen und ihnen ein lebendiges Denkmal gesetzt.
Am Samstag, 23. September 2023, am frühen Morgen versammelte sich auf dem etwas düsteren Wanderparkplatz „Am Flissert“ auf Einladung der SPD Denzlingen eine Handvoll Unentwegter zum Thema Waidwerk. Die Denzlinger Jäger Tobias Engelmann und Daniel Wehrle erläuterten auf dem etwa zweieinhalbstündigen Spaziergang in Richtung Flissert-Kopf, warum sie entschieden hatten, sich gemeinsam mit 4 weiteren Bekannten erfolgreich um die freigewordene Jagdpacht in den Wäldern und auf den Feldern der Gemeinde Denzlingen zu bewerben und diese seit 18 Monaten betreiben. Seitdem hegen und bejagen sie eine Fläche von rund 620 Hektar. Allein „Am Flissert“ betreuen sie ein Waldgebiet von rund 40 Hektar, was allerdings für eine Jagdpacht ein eher kleines Gelände darstellt, wie zu hören war. Dass dieser Bereich zur Gemarkung Denzlingen und nicht etwa Heuweiler oder Glottertal gehört, war für einige Teilnehmer neu. Ebenso die Aussagen zu den gesetzlichen Bejagungspflichten (Landeswaldgesetz), vor allem auf Rot- und Schwarzwild, die bei Nicht- oder Minderbeachtung zu Schadensersatzleistungen für die Waldbesitzer, zum Beispiel der Gemeinde Denzlingen, wegen Wildverbiss oder für die Bauern wegen der Schäden auf ihren Maisfeldern durch Wildschweine führt. Der Wolf hingegen sei kein Problem, da dieser Räuber laut Daniel Wehrle hier noch nicht aufgetaucht sei. In den hiesigen Wäldern und Feldern rissen allerdings unangeleinte Hunde Rotwild und Hasen. Ein unverantwortliches Verhalten der betroffenen Hundebesitzer, ergänzte Engelmann.
21.11.2026, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
80 Jahre SPD Denzlingen
Ort: Kultur und Bürgerhaus (kleiner Saal), Stuttgarter Str. 30, 79211 Denzlingen