Versiegelte Flächen kreativ nutzen – Projekte aus der Praxis

Laut Statistischem Bundesamt sind 14,5 % der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt. Das heißt, mehr als 5 Millionen Hektar der Gesamtfläche Deutschlands sind für Siedlungs- und Verkehrszwecke bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt (Stand:28.02.2023). Jährlich werden darüber hinaus mehr als 61 ha Grünfläche zusätzlich versiegelt, was zur weiteren Verschlechterung der klimatischen Verhältnisse beiträgt.

Ein Drittel der Züge in der Werkstatt

Rolland kritisiert anhaltende Probleme bei der Breisgau-S-Bahn

 
Auf der Ost-West-Achse der Breisgau-S-Bahn sind weiterhin ein Drittel der Triebzüge in der Reparatur. Das hat eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland an die Landesregierung ergeben. Damit hat sich die hohe Anzahl an Zügen in den Werkstätten im Vergleich zum August nicht verändert.

Als Ursache für die langanhaltenden Betriebsstörungen gibt die grün-schwarze Landesregierung Probleme mit den Radsätzen an den Triebwagen der Baureihe 1440 an, deren Laufleistung die vom Hersteller zugesagten Kilometer um rund 50% unterschreiten. Hinzu kommen Lieferengpässe bei den Ersatzteilen.

„Die Landesregierung und die Deutsche Bahn bekommen die Einschränkungen auf der Breisgau-S-Bahn nicht in den Griff“, kritisiert Rolland „Seit Ende 2022 bestehen die Störungen bei den Triebwagen. Durchschnittlich fahren seit einem Jahr die Züge auf der Ost-West-Achse nur mit rund 75% ihrer vorgeschriebenen Kapazität.“
Kritisch sieht sie auch, dass weiterhin auf unbestimmte Zeit zu Stoßzeiten keine Gruppenanmeldungen für Schulklassen mehr möglich sind. Damit müssen Schulen bei Klassenfahrten oftmals auf den Bus ausweichen. „Verkehrswende sieht anders aus“, bedauert Rolland.

Um wieder einen dauerhaften Normalbetrieb zu ermöglichen, sollen nun in den Werkstätten die Betriebsabläufe angepasst werden, um schnellere Reparaturen zu ermöglichen. Zudem finden gerade Gespräche zur Nachbestellung weiterer Fahrzeuge der Baureihe 1440 statt. „Die Probleme mit den Radsätzen bei diesen Modellen sind dann hoffentlich beseitigt“, betont Rolland. Stillgelegte Doppelstockwagen sollen nicht reaktiviert werden, weil passende Fahrzeuge nicht verfügbar seien. Zudem sei ein Großteil des Zugpersonals nicht mehr für diese Zugtypen geschult.

Gabi Rolland kritisiert vor allem die fehlende Perspektive, bis wann sich der Zustand für die Fahrgäste bessert: „Tag für Tag wird bei den Pendlerinnen und Pendlern das Vertrauen in die Verkehrswende immer mehr zerstört. Seit mehr als einem Jahr befindet sich die Breisgau-S-Bahn auf der Ost-West-Achse im Ausnahmezustand. Und bis jetzt kann die grün-schwarze Landesregierung keine klare Aussage treffen, bis wann die Probleme beseitigt werden können. Es fehlt trotz der lang anhaltenden Probleme noch immer ein effektives Krisenmanagement.“

Stadtpflänzchen im SWR-Fernsehen

Das Stadtpflänzchen Emmendingen findet immer mehr Aufmerksamkeit bei Bürgerinnen und Bürgern und nun auch bei den Medien. Der SWR schickte ein Filmteam nach Emmendingen, das Aufnahmen vor Ort machte.

Nie wieder ist jetzt!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nie wieder ist jetzt!

Wir müssen uns alle gegen das Erstarken der rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen AfD wehren. Deshalb möchten wir Euch alle bitten, bei der großen Demonstration an diesem Sonntag, 4.2.2024, um 15 Uhr auf dem Emmendinger Marktplatz teilzunehmen. Als SPD sind wir gemeinsam mit Grünen, FDP und CDU sowie vielen weiteren Verbänden Mitveranstalter. Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzen durch eine große Demonstration!

Galeria-Insolvenz: Gabi Rolland kämpft für Fortbestand der Freiburger Filialen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland begrüßt die überparteiliche Initiative zur Rettung der Kaufhäuser in der Freiburger Innenstadt. Rolland hatte sich bereits an die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, den Insolvenzverwalter und die Geschäftsführung von Galeria gewandt und für den Erhalt der Freiburger Filialen appelliert.

„Der Wegfall der Galeria-Geschäfte wäre ein enormer Verlust für die Freiburger Innenstadt. Andere Geschäfte können das vielfältige Angebot der beiden Kaufhäuser nicht ersetzen, sodass weniger Menschen zum Einkaufen nach Freiburg kommen werden“, befürchtet Rolland. Wirtschaftlich sieht sie keinen Grund, die Filialen zu schließen: „Durchschnittlich besuchen 10.000 Kundinnen und Kunden pro Tag die Geschäfte. Beide Häuser machen Gewinne. Auch die Mieten sind im Vergleich zu anderen Galeria-Standorten moderat. Es wäre verhängnisvoll, wenn trotz der guten wirtschaftlichen Lage der Freiburger Häuser hunderte Beschäftigte wegen der Misswirtschaft eines einzelnen Investors ihren Job verlieren würden.“