Pressemitteilung vom 05.04. 2011 zur U18 Wahl für Schüler und Jugendliche

Zum wiederholten Male wie schon zur Bundestagswahl 2009 fragte der Ring politischer Jugend kurz vor der Landtagswahl auch Schüler und Jugendliche, noch ohne Wahlrecht, wie Ihr Parlament
aussehen würde.

An mehreren Schulen im Landkreis wurden in Zusammenarbeit mit den Lehrern für Gemeinschaftskunde und Politik dafür Wahlurnen aufgestellt und über 350 Schüler in die Wahlkabine gebeten.

Das Ergebnis zeigt, dass Jugendliche durchaus andere Schwerpunkte bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen als die Wahlberechtigten. So konnten die Grünen mit 37% über ein Drittel der Stimmen für sich gewinnen. Die CDU wurde von gut einem viertel der Wähler als beste Alternative angesehen, dicht gefolgt von der SPD mit 22%. Die FDP hätte es mit 3% nicht in den Landtag geschafft, dafür aber die Piratenpartei mit 11%.

Der Ring politischer Jugend ist mit dem Ergebnis, insbesondere mit der Wahlbeteiligung zufrieden.

"Auch wer kein Wahlrecht hat, macht sich Gedanken über Politik und möchte zeigen welche Inhalte einem am Herzen liegen." sagt Philipp Singler, Vorstandsmitglied des RPJ. "Aufgabe des RPJ ist es,
diesen Jugendlichen die Möglichkeit zur Meinungsäußerung zu geben und damit zu zeigen, dass auch Sie eine Stimme in der Gesellschaft haben" ergänzt seine Vorstandskollegin Ramona Frank,
die selbst als Zweitkandidatin der FDP für den Landtag kandidierte. Einig ist sich die RPJ

Mannschaft auch in einem Punkt: Die U18 Wahl hat nicht zum letzten Mal statt gefunden.

Kreis-SPD: Gratulation für Sabine Wölfle

Große Freude herrscht im SPD-Kreisvorstand darüber, dass Sabine Wölfle mit einem im Landesvergleich guten Ergebnis in den Landtag gewählt wurde. Getrübt wurde die Freude jedoch dadurch, dass die SPD auch im Kreis erheblich verlor. Die Gründe sieht der SPD-Kreisvorstand vor allem darin, dass nach der Atomkatastrophe in Japan das Thema Atom-energie alle anderen Themen dominierte.

Dies sei das Gründungsthema der Grünen, was den erheblichen Zuspruch für die Grünen erkläre. Dies sei insofern schade, weil sich die SPD seit langem für den Atomausstieg einsetze, und insbesondere auch in diesem Wahlkampf die Bürgerinnen und Bürger hiervon überzeugen wollte. Zwar habe man seit der Bundestagswahl um 4 % zugelegt. Dies sei jedoch nur ein schwacher Trost, so der SPD-Kreisvorstand in einer Pressemitteilung.

Das Ergebnis sei auch von bundespolitischer Bedeutung. Wenn schon die CDU-Hochburg Baden-Württemberg keine Mehrheit mehr für Schwarz-Gelb biete, so sei dies der Anfang vom Ende der schwarz-gelben Bundesregierung. Letztlich freut sich die SPD jedoch sehr, dass der Regierungswechsel in Baden-Württemberg geschafft werden konnte. Dem müsse nun ein echter Politikwechsel folgen. Insbesondere die Finanzierung der Trassenführung der neuen Gleise der Rheintalbahn an der A 5 mit Landesmitteln müsse im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden, fordert die SPD-Kreisvorsitzender Johannes Fechner. Die bisherige langjährige Landtagsabgeordnete Marianne Wonnay wird in den kommenden Wochen noch vom Kreisverband im Rahmen einer Feier verabschiedet werden. Schon jetzt bedankte sich der SPD-Kreisvorstand für die hervorragende Arbeit von Marianne Wonnay und wünscht ihrer Nachfolgerin Sabine Wölfle einen guten Start im Landtag.

Der Kreisvorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit Sabine Wölfle, die eine enge Zu-sammenarbeit auch schon zusagte. Voraussichtlich Ende Mai wird es eine Abschiedsfeier für Marianne Wonnay, die bisherige Landtagsabgeordnete, geben.

Sabine Wölfle: Mappus lässt Kommunen und Eltern bei der Kleinkindbetreuung weiterhin im Stich

SPD- Landtagskandidatin Sabine Wölfle: „Im Interesse der Eltern will die SPD nach der Wahl die von Mappus nicht gelösten Aufgaben gemeinsam mit den Kommunen endlich klären."

Die SPD wirft Ministerpräsident Stefan Mappus vor, die Kommunen beim Ausbau der Kleinkindbetreuung und dem qualitativen Ausbau der Bildung wie etwa den Ganztagsschulen weiterhin hängen zu lassen. Anstatt bei der Didacta eine klare Unterstützung zuzusagen, lade er lediglich zu weiteren unverbindlichen Gesprächen ein.

Marianne Wonnay und Sabine Wölfle begrüßen die Entscheidung des Regierungspräsidenten

SPD- Landtagsabgeordnete Marianne Wonnay und Landtagskandidatin Sabine Wölfle begrüßen die Entscheidung des südbadischen Regierungspräsidenten, die Pläne der Bahn AG für die Strecke in Offenburg nicht zu genehmigen. "Damit fordern wir die Bahn AG auf, auch für die Streckenabschnitte im Landkreis Emmendingen neu zu planen", erklären die beiden SPD- Politikerinnen.

Die SPD im Landkreis Emmendingen fordert schon seit langem, die Planungen zu überdenken und mehr auf die Einwände der betroffenen Gemeinden und Bürgerinitiativen einzugehen. "Jetzt besteht eine Chance, dass endlich menschen- und umweltgerecht geplant wird und die Belange der Bevölkerung ernstgenommen werden", so Wonnay und Wölfle.

Sexau entwickelt sich gut

Diese erfreuliche Feststellung konnte Sexaus Bürgermeister Michael Goby den beiden SPD- Politikerinnen anlässlich ihres Besuchs in der Gemeinde machen.
Wie für viele andere Gemeinden auch, ist für Sexau der Bereich Energiewirtschaft ein wichtiges Thema. Eine Bürgergenossenschenschaft wurde gegründet, damit sich die Bürger bei der Erzeugung Erneuerbarer Energien beteiligen können. Das erste Projekt ist eine PV- Anlage auf dem Dach des Bauhofes. 47 Sexauer haben sich schon mit 71000 Euro beteiligt. Weitere Projekte sind deshalb geplant. Auch die Gemeinde selber leistet mit der Inbetriebnahme einer Hackschnitzelanlage ihren Beitrag, hier werden das Rathaus und anliegende Gebäude versorgt.